Dienstag, 24. April 2012

Neuer Diffusor und neue Bremse!

Nachdem ich bereits so viel verbaut habe was man nicht sieht, war es mal an der Stelle was zu verbauen was man sieht. Ein neuer Diffusor von Just Spares, auch bekannt als Maik! Klasse Qualität und Optik! Dazu noch Abstandshülsen aus Aluminium zwischen Diffusor und Heckclam von Eliseparts, damit es keinen heißen Luftstau im Motorraum gibt.



Verbaut sieht beides dann so aus:




Eine Änderung die man auch sieht, ist die Bremse. Verbaut wurden hier neue EBC TurboGroove Scheiben und Carbone Lorraine 5+ Bremsbeläge.


So sah die Bremse aus, jetzt denkt ihr euch sicherlich, die Scheibe sieht doch noch gut aus oder? Ja das ist sie auch, sie hat gerade mal 3 000km auf dem Buckel, deswegen wandert sie auch auf die HA in kombination mit den neuen Bremsbelägen. Ursprünglich war eine gelochte NoName Scheibe aus England auf der HA montiert, die Scheibe war aber so vergammelt, dass ich euch Bilder erspare! Hier seht ihr dafür die neue EBC TG Scheibe und die neuen CL 5+ Beläge an der VA.


Neue Bremsflüssigkeit habe ich der Elise auch gegönnt, nur das Beste vom Besten, Castrol SRF Rennbremsflüssigkeit. Entlüftet habe ich mit Eezi Bleed, ein Tool das bei keinem entlüften einer Bremse fehlen darf, einfach Klasse!

So nun kann der erste Trackday am Nürburgring mit der Seven-IG am 22.05.2012 kommen!

Erster Werkstattbesuch

Nun war es leider soweit! Der erste Werkstattbesuch stand an. Der Grund ist einfach, ein defektes Thermostat, eine Achsvermessung und den Ölkühler einbauen. Das alles wurde von der Firma Kfz Winter in Ehningen durchgeführt.

Bei Kfz Winter fühlt man sich gleich wie Zuhause. Alle sehr nett und locker aber trotzdem kompetent!
Alex (Kfz Meister) kümmerte sich um meine Elise, er kennt sich bestens mit der MK1 aus. Als erstes haben wir die Achsvermessung gemacht. Dabei hat Alex mir alle Schrauben erneuert und zwar durch welche mit einer höheren Festigkeitsklasse. Er sagte mir, dass sie bereits zwei Elisen in der Werkstatt hatten da sind die Köpfe der Schrauben ab gewesen. Dieses Risiko wäre unnötig gewesen, zumal Schrauben ja nicht die Welt kosten.


Nach der Achsvermessung kam die Elise auf die Bühne um den Ölkühler einzubauen. Das ging ziemlich schnell, am längsten dauert es die Schläuche in der richtigen Position zu verlegen und zu isolieren damit es nirgends scheuert.

Hier sieht man den eingebauten Ölkühler ohne isolierte Schläuche


Hier sind die Schläuche mit Gummi isoliert und mit Kabelbinder befestigt


Nachdem im Radhaus alles fertig war konnten wir die Sandwichplatte und den neuen kürzeren Ölfilter montieren. Hier der Unterschied zwischen Original Ölfilter und ...

 

 ... kurzem Ölfilter. Der Originale ragt bis an den heißen Krümmer, nicht gut!



Zum Schluß haben wir noch den Öltemperatursensor für die Öltemperaturanzeige im Cockpit im Ölfilterflansch verbaut. Eine nicht ganz so leichte Angelegenheit wie es sich anhört. Die Blindschraube die dort drin war, war bereits über 12 Jahre verbaut und hat Englisch sowie Deutsches Wetter mitgemacht, aber Alex und sein Kollege haben es mit einem Trick doch hinbekommen.


Nachdem der Ölkühlereinbau also abgeschlossen war, haben wir uns an das Thermostat gemacht. Dabei hat mich Alex darauf aufmerksam gemacht, dass mein Flexstück undicht sei. Nach kurzer Begutachtung war klar, da muss ein neues rein. Vor dem Mittag das neue Flexstück bestellt, nach dem Mittag war bereits das neue Teil da und man konnte direkt weiterarbeiten. Klasse Service!

neues Flexstück

Nachdem das neue 82° Thermostat drin war ging es los auf eine erste Probefahrt. Hmm irgendwie mit dem neuen Flexstück ein wenig leiser, naja den Nachbarn wirds gefallen, hehe :-)
Ansonsten passte alles. Kein Flüssigkeitsverlust, alle Anschlüße dicht und fest und das neue Handling für die Rennstrecke verlangt förmlich danach. Hier ein Dank an Guido S. für die Hilfe bei der Setupfindung!

Am Ende war ich hochzufrieden mit dem Resultat, bei Kfz Winter habe ich mich total wohl gefühlt in jeder Hinsicht und Spaß hat es auch gemacht, dem Alex zu helfen, die Teile einzubauen. Klasse Tag!

Dienstag, 27. März 2012

Die Elise hat ein Kennzeichen!

Heute war der große Tag, die Zulassung! Ich muss wohl nicht erwähnen, dass mich die nette Frau der Zulassungsstelle gefragt hat ob ich mit dem Auto da wär? :-)


Einbau Haubenhalter

Der Einbau der Haubenhalter war einfacher wie ich dachte allerdings hat er mehr Zeit in Anspruch genommen wie ich geplant hatte :-)
Zuallererst habe ich die Haubenhalterstifte auf ein sinnvolles Maß gekürzt, die lästige Schrauberei kann man ja niemanden antun...


Danach habe ich einfach an einer sinnvollen Stelle für die Stifte ein Loch gebohrt. Wichtig ist, dass man oben und unten genug Platz hat. Dabei ist leider, trotz vorbohren, der Lack um das Loch herum abgesprungen. Also ab zum Autolackzentrum und ne Dose Grundfarbe sowie goldenen Klarlack gekauft, zusammen gibt das den Farbcode B36 also Norfolk Mustard metallic.



Nach dem Bestigen der Stifte habe ich den Kopf der Stifte mit viel Edding angemalt und die Haube mit ein wenig Kraft zu gedrückt. Dadurch hatte ich dann genau den Punkt für die Löcher die in die Haube gebohrt werden müssen. Nun das Spiel wieder von vorne, Vorbohren, Bohren, Senken und zuletzt mit der Rundfeile noch ein wenig Nachgearbeitet, da die Stifte ja breiter sind wie lang.


Als alles gepasst hat wie ich mir das vorgestellt habe, habe ich ebenfalls die gebohrten und gefeilten Stellen lackiert und mit Klarlack versiegelt. Nun einfach die Halter mit Splint in die gewünschte Position legen, die Löcher markieren und bohren. Die Halter dann einfach mit Blechschrauben befestigen und die Länge der Stifte dem Halter anpassen und schon sind die Haubenhalter fertig montiert. Das Resultat gefällt mir :-)


Dienstag, 13. März 2012

Einbau Lenkradnabenverlängerung

Endlich wieder Schrauben! Die Optik der Nabenverlängerung ist fantastisch, konnte mich gar nicht satt sehen als ich das Teil in der Hand hielt. Ein CNC Meisterstück!


Der Einbau stellte sich al schwieriger heraus als ich dachte. Im Elise-Community Forum habe ich mir eine Ausbauanleitung ausgedruckt und los gings in die Garage. Lenkradabdeckung runterziehen, Hupe abschließen, Sicherung wegbiegen, Mutter lösen und mit Gefühl links und rechts gegen den Lenkradkranz klopfen bis das Lenkrad rausspringt. Easy!

Mehrere Stunden später...

Entmutigt komme ich aus der Garage zurück. Das Lenkrad wollte nicht runter und blanke Gewalt beschädigt die Lenkung. Der einzige Weg, war ein Lenkradabzieher. Leider hatte kein Baumarkt und Kfz Fachhandel so ein Teil parat. Der Retter in der Not war Dennis W. aus Mannheim, der mir seine Hilfe anbot. Also Kurzzeitkennzeichen geholt und ab nach Mannheim. Ich hab gestaunt wie schnell das Lenkrad letztendlich runter war. Endlich kann ich mit dem Einbau der Nabenverlängerung beginnen. Schwer war es von dem Zeitpunkt nicht mehr. 4 Imbussschrauben lösen und schon kann man die Nabenverlängerung dazwischen setzen und wieder zusammenschrauben. So sah es dann aus:



 Der Einbau ins Auto ist auch sehr einfach, man muss nur darauf achten die richtige Stellung wieder zu erwischen und nicht um 1 Zahn zu verrutschen. Beim Einbau sollte man aber zu zweit sein, einer muss das Lenkrad in die richtige Stellung halten und einer Schraubt die Mutter wieder fest. Danach kann das Lenkrad wieder zusammengebaut werden. Das Ergebnis beim Fahren ist Hammer. Ich empfehle jedem der über 1,80m ist eine solche Verlängerung einzubauen. man sitzt viel besser und hat das Auto voll im Griff!


Neue Teile Vol.3

Lange ist nichts passiert! Es lag aber nicht an mir, sondern ich habe auf Teile warten müssen. Das warten hat sich gelohnt!

  • Eine Lenkradnabenverlängerung von Roadster-Concept. Sehr netter Kontakt und klasse Ware, danke hierfür. 

  •  Ein Set Haubenhalter von Dennis W. für die vordere Klappe, weil dort der Verschluss hakt und nichtmehr bis ganz schlecht öffnet.

  •  Eine neue Bremse! Im Hause angekommen sind EBC Turbo Groove Scheiben und Carbone Lorraine CL5+ Rennbremsbeläge. Der Trackday kann kommen :-)

Dienstag, 31. Januar 2012

Getriebe hakt, die Lösung!

In meinem zweiten Blogeintrag habe ich geschrieben, dass ich die ganze Schaltkonstruktion, die das Getriebe steuert, erneuere. Nun sind alle Teile da und es kann endlich losgehen!



Zur Erinnerung, so sah das ganze nach 160 000km aus. Der Ausbau war kinderleicht, alles geht einfach los und in nichtmal 10 min hat man die ganze Sache in der Hand. Als ich das alte Umlenkblech an das neue gehalten habe, merkte ich schon, dass sich das Alte ein wenig verbogen hatte und das Metall auch nichtmehr toll war.( Es war wesentlich labiler als das Neue! ). Ob Lotus mit der Zeit die Stabilität erhöht hat kann ich leider nicht sagen. Jedenfalls habe ich das neue Umlenkblech vollverzinkt gegen allerlei äußere Einflüsse.


Ebenso habe ich das fest am Getriebe befindliche Blech andas, dass andere Schaltseil befestigt wird auch vollverzinkt. Das Zink wird erst nach 48h wirklich fest, Zeit genug um sich um die anderen Teile zu kümmern...
Den doppelten Kugelkopf habe ich direkt gegen einen neuen von BSC getauscht. Auch habe ich hier nur neue Schrauben und selbstsichernde Muttern verbaut. Hier sieht man die Teile:


Als deutliche Innovation stellte sich das Lager des Umlenkbleches heraus. Das Lager lief nichtmehr richtig, stockte sogar stellenweise! Ich habe das Lager mehrmals reinigen müssen, sogar über Nacht in einem Lösemittel eingelegt um es restlos Sauber zu bekommen. Die Schraube wurde durch eine kürzere ersetzt und die zwei Kontermuttern wurden durch eine selbstsichernde Mutter ersetzt. Das Lager wurde mehrmals richtig eingefettet und läuft jetzt wieder sehr sehr gut. Auch die neue Schraube und die selbstsichernde Mutter verbessern das Schaltverhalten deutlich, da sich die selbstsichernde Mutter selbst hält, kann man die Kraft auf das Lager ( mehr oder weniger wie fest man zudreht) viel genauer Einstellen als mit zwei sich konternden Muttern. Zu sehen hier, oben in beiden Bildern.



Als die beiden verzinkten Bleche nun trocken waren, mussten die Original Plastikköpfe der Schaltseile den neuen Metallgelenkköpfen weichen. Die alten Plastikköpfe wurde mit einer Kneifzange entfernt und daraufhin mit einem M6 Außengewinde versehen. Für diese Arbeit war eine Grube zwingend notwenig, deswegen musste das Auto zwei Straßen weiter zu einem Arbeitskollegen geschoben werden. Eindeutig ein Abenteuer, und Aufmerksamkeit erregt man damit noch mehr, als wenn das Auto fahren würde :-)
Zurück zum eigentlichen Thema: Nachdem das Gewinde geschnitten war, werden die beiden Gelenkköpfe auf die Schaltseilenden geschraubt und mit einer Mutter gekontert. Danach werden die Köpfe mit den Blechen verschraubt. Als Nächstes muss die Länge der Schaltseile durch mehr oder weniger tiefes aufschrauben der neuen Gelenkköpfe eingestellt und alle Schrauben fest angezogen werden.





Das Resultat ist besser als ich es mir vorgestellt habe. Die Schaltung ist so wie sie sein sollte! Präzise und leichtgänig kann jeder Gang eingelegt werden. Ich freue mich jetzt bereits auf die erste Ausfahrt mit meiner Biene Maja, wie sie heute von einer netten Frau genannt wurde. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Kollegen Frank K. und Michael B. für tatkräftige Hilfe und bereitstellen der Grube!

Einbau Sitze, Schroth-Gurte, Öltemperaturanzeige und Luftfilter

So vor ein paar Tagen war es soweit das Auto mal wieder zusammenzubauen, damit ich endlich wieder Platz in der Garage habe!

Einbau Sitze und Schroth Gurte:

 Erstmal nochmal alles sauber gemacht!


 Beckengurte an den Originalbefestigungen fest gemacht und alten Gurt rausgeschmissen.


Und so siehts eingebaut aus! Ich finde das Resultat gefällt. Das Sitzgefühl, wenn man drin, sitzt auch :-)


Einbau Öltemperaturanzeige:

Aluminiumhalterung für die Öltemperaturanzeige gebaut:



Und eingebaut wird das ganze über das Innenraumlicht. Das Licht wird herausgeklipst und dann kommt man sehr schön an die Stelle darüber heran, da alles Leerraum ist. Einfach 2 Löcher bohren, Schraube, Scheibe und selbstsichernde Mutter und schon war die Halterung montiert. Damit es nicht klappert habe ich die Oberseite noch mit dickem doppelseitigem Schaumklebeband gedämpft. Und im Weg ist die Anzeige dort niemandem, auch die Sicht darauf ist sehr gut und kostet ein Bruchteil fertiger Haltungen aus dem Internet.



Einbau Luftfilter:

Und so sieht der neu lackierte Luftfilter eingebaut aus!

Mittwoch, 18. Januar 2012

Neue Teile Vol.2

Es sind wieder neue Teile eingetroffen:

  • Ein neues Getriebeumlenkblech von Lotus. Von mir bearbeitet für das Gear Linkage Kit und danach verzinkt gegen Rost.
 
  • Zwei Gear Linkage Kit von BSC Michael Heyer. Mit dem einen werden die Plastik-Schaltseilenden gegen Uniballgelenkköpfe ersetzt, mit dem anderen die Kugelköpfe.
 
  • Ein Luft Ölkühler Kit von Eliseparts. Zur Ölkühlung auf der Rennstrecke.

  • Ein Ölkühlermontageblech mit Vibrationsdämpfern von Dennis W., passend für den seitlichen Lufteinlass der Elise. Nochmals Danke an dieser Stelle!
 
  •  Ein neuer Schaltknauf aus Aluminium von Eliseparts.

  •   Der Hurricane Luftfilter war bereits in der Elise verbaut, allerdings war der Deckel in blau eloxiert. Da der Luftfilter sowieso zu reinigen war, habe ich den Deckel Mattschwarz lackiert und mit einem dezenten Lotus Logo versehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!